IT-Dienstleister für Versicherungsunternehmen (anonymisiert)

Full-Funnel B2B Campaign für einen IT-Dienstleister im regulierten Versicherungsmarkt

Eine regulatorisch getriebene Full-Funnel-Kampagne für IT-Verantwortliche in Versicherungsunternehmen – Campaigns, aufsetzend auf einem parallel aufgebauten SEO-Fundament.

Branche

IT-Dienstleistung, Versicherungswirtschaft / regulierter Finanzsektor

Leistungen

Campaign-Strategie (TOFU/MOFU/BOFU), Content-Produktion (Landingpage, Fachblogposts, Whitepaper, Factsheet), Paid Social (LinkedIn Ads), SEO-Fundament parallel zur Kampagne

Rolle

Senior Communications Manager (Teilzeit), fest angestellt beim Kunden

gut zwei Dutzend, über SEO- und Paid-Kanal zusammen
Qualifizierte Leads
niedriger vierstelliger Bereich (Paid-Kanal)
Cost per Acquisition
einige tausend Impressionen, mehrere hundert Klicks über LinkedIn Ads
Reichweite
niedriger vierstelliger Betrag über ca. drei Monate
Paid-Budget

Kennzahlen bewusst als Größenordnung angegeben, nicht als exakte Werte – die Quelldaten zu Budget, Leads und CPA aus SEO- und Paid-Kanal waren nicht vollständig deckungsgleich.

Ausgangslage

Ein IT-Dienstleister für Versicherungsunternehmen stand vor einer regulatorisch getriebenen Chance: Eine Novellierung der aufsichtsrechtlichen IT-Anforderungen (VAIT) verpflichtete Versicherungsunternehmen zu erweiterten Prüfungen. Für CISOs und IT-Verantwortliche in Versicherungsunternehmen entstand dadurch kurzfristiger Handlungsdruck – und für den IT-Dienstleister ein klares Zeitfenster, um mit einer Kampagne genau diese Zielgruppe zu erreichen.

Zielsetzung

  • Die regulatorische Frist als Urgency-Trigger nutzen, ohne dabei reißerisch zu wirken.
  • Eine Zielgruppe erreichen, die selten breit beworben wird (CISOs/IT-Verantwortliche in Versicherungsunternehmen), sondern gezielt über Fachkanäle.
  • Qualifizierte Leads generieren – nicht nur Reichweite.
  • Kampagne (zuschaltbar) auf einem parallel aufgebauten organischen SEO-Fundament abstützen, statt vollständig von Paid-Budget abhängig zu sein.

Strategischer Kern: Campaigns auf stabilem Fundament

Die Kampagne folgt demselben Ordnungsprinzip wie andere Doctor-Hub-Projekte, hier jedoch bewusst auf der dritten Ebene angesiedelt: Campaigns, aufsetzend auf einem SEO-Fundament (Ebene Marke/Kontext), das unabhängig von der Kampagne weiterlebt.

Sprint-Logik: Product-SEO und Brand-CPC bilden den dauerhaften Sockel. Darauf aufbauend laufen zeitlich befristete, themenspezifische Sprints mit Urgency-getriebenem Paid Social und Topical SEO.

Vorgehen

Funnel-Architektur

Stage Ziel Content-Formate Kanal
TOFU Awareness über die regulatorische Prüfpflicht als Urgency-Trigger LinkedIn Ads mit zwei Creative-Varianten (A/B-Test: Urgency- vs. Entspannungs-Framing) LinkedIn CPC
MOFU Orientierung: die regulatorische Struktur verständlich machen Zentrale SEO-Landingpage + drei Fachblogposts SEO + Paid
BOFU Conversion über Lead-Generierung Whitepaper, Factsheet und Gated Download-Pages, beworben via LinkedIn Ads, Lead-Capture gegen Business-E-Mail LinkedIn CPC + SEO

Content-Bausteine

  • TOFU: Zwei LinkedIn-Ad-Creatives im A/B-Test — ein Urgency-Framing (“regulatorischer Handlungsdruck”) gegen ein Entspannungs-Framing (“Vorbereitung ohne Stress”) — auf dieselbe Zielgruppe ausgespielt, um zu testen, welcher emotionale Zugang besser funktioniert.
  • MOFU: Eine zentrale, SEO-optimierte Landingpage zum Prüfthema plus drei verlinkte Fachblogposts als organischer Traffic-Treiber — gleichzeitig Grundlage für organische Social-Posts.
  • BOFU: Gated Content (Whitepaper, Factsheet) auf Download-Pages, Lead-Capture gegen Business-E-Mail-Adresse, erneut über LinkedIn Ads beworben.

Ergebnisse

Die Kampagne lief über rund drei Monate mit einem niedrigen vierstelligen Paid-Budget und erzielte eine niedrige vierstellige Anzahl an Impressionen sowie mehrere hundert Klicks. Über beide Kanäle (organisch/SEO und Paid Social) zusammen kamen gut zwei Dutzend qualifizierte Leads zustande, bei einer Cost per Acquisition im niedrigen vierstelligen Bereich auf der Paid-Seite.

Bemerkenswert: Der SEO-Kanal lieferte einen relevanten Teil der qualifizierten Leads ohne eigenes Media-Budget — ein Beleg dafür, dass das parallel aufgebaute organische Fundament nicht nur die Kampagne stützte, sondern eigenständig zur Lead-Generierung beitrug.

(Hinweis: Die Original-Kennzahlen aus Kampagnen-Summary und Schlussreporting waren nicht vollständig deckungsgleich — insbesondere bei der Zuordnung der Leads zu SEO- vs. Paid-Kanal sowie beim Verhältnis von Cost per Lead zu Cost per Acquisition. Die hier angegebenen Werte sind daher bewusst als Größenordnung, nicht als exakte Zahl formuliert.)

Learnings & Ausblick

  • Ein regulatorisches Ereignis lässt sich sauber in eine Urgency-Kampagne übersetzen, wenn TOFU/MOFU/BOFU konsequent aufeinander aufbauen statt isoliert nebeneinanderzustehen.
  • Paid-Kampagnen sind am wirksamsten, wenn sie ein bereits laufendes SEO-Fundament verstärken, statt komplett neu bei null zu starten — Ebene 3 (Campaigns) braucht ein tragfähiges Ebene-1/2-Fundament darunter.
  • Für künftige Cases dieser Art: von Anfang an ein einheitliches, kanalübergreifendes Reporting-Schema festlegen, damit SEO- und Paid-Ergebnisse sauber vergleichbar bleiben, statt nachträglich zusammengeführt werden zu müssen.

Keine Bildassets hinterlegt: Die Original-Screenshots (LinkedIn Ads, Landingpage, Download-Pages) zeigen Kunden-Branding und wurden im Zuge der Anonymisierung bewusst nicht übernommen.

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